Die abstrakte Grundlage der GTN Gruppe: Begriffe, Werte, Prinzipien und Regeln, aus denen die Unternehmen der Gruppe ihre Entscheidungen ableiten. Hier stehen keine Zahlen, keine Kunden und keine Arbeitsanweisungen. Die gehören in die Unternehmen.
Ebenen
Jede Ebene hat eine eigene Aufgabe. Die Gruppe definiert die ersten vier, die Unternehmen liefern die fünfte.
WerteWas grundsätzlich Bedeutung besitzt.
PrinzipienAllgemeine Orientierung für Entscheidungen und Handlungen.
RegelnBedingungen, Grenzen und Anforderungen, prüfbar.
EntscheidungslogikWie Regeln im Kontext angewendet werden.
UmsetzungHandlungen mit Daten und Mitteln eines Unternehmens.
Jede Aussage trägt einen Status:
festgelegt
festgelegt (Vorgabe aus dem Wertefundament)
abgeleitet
abgeleitet (aus Vorgaben begründbar, revidierbar)
vorgeschlagen
vorgeschlagen (Regel oder Definition, prüfbar, nicht bestätigt)
Hypothese
Hypothese (offen, bis entschieden)
Spannung
Spannung oder ungeklärt
Werte
Vier Werte bilden das Fundament. Keiner steht über den anderen. Sie beschreiben, wie wir mit dem umgehen, was ist.
Wahrheit festgelegt
Wirklichkeit erkennen, Aufrichtigkeit praktizieren und eigene Annahmen korrigieren.
Rolle
Richtung des Erkennens: nicht das Angenehme, sondern das Zutreffende.
In der Praxis
Erheben vor deuten. Fakten von Annahmen trennen. Korrekturen sichtbar machen.
Prüffrage
Ist es belegt? Was wissen wir nicht?
Bewusstheit festgelegt
Sich selbst, andere, Zusammenhänge und Konsequenzen bewusst wahrnehmen.
Rolle
Fähigkeit des Erkennens: den Blick öffnen, Voraussetzungen und Folgen sehen.
In der Praxis
Betroffene und Folgen vor der Entscheidung benennen. Das Einzelne im Ganzen sehen.
Prüffrage
Wen und was betrifft es, und was setzen wir voraus?
Weisheit festgelegt
Erkenntnis, Erfahrung und Urteilsvermögen zu angemessenem Handeln verbinden.
Rolle
Urteil: wie aus Erkennen eine Entscheidung wird, die der Lage angemessen ist.
In der Praxis
Maß statt Maximum. Die Tragweite bestimmt die Sorgfalt. Nach außen nie als Selbstzuschreibung.
Prüffrage
Ist es angemessen?
Liebe festgelegt
Den Wert des Gegenübers und der Wirklichkeit anerkennen und das eigene Handeln daran ausrichten.
Rolle
Haltung in der Beziehung: Wert anerkennen, bevor Nutzen gerechnet wird, und danach handeln.
In der Praxis
Mandanten, Partner, Mitarbeitende und Mitbewerber als wertvoll behandeln. Sorgfalt im Detail. Platz für das Gegenüber.
Prüffrage
Ist es würdig?
Hypothese Fassung 0.1 nannte diese Dimension Wertschätzung. Liebe ist die innere, vollständige Form (anerkennen und das Handeln daran ausrichten); Wertschätzung ist ihre sichtbare, prüfbare Form. In dieser Architektur ist Liebe der Wert und Wertschätzung sein Nachweis. Nach außen (Startseite, Haltung) verwenden wir das prüfbare Wort. Status dieser Auslegung: H.
Disziplin abgeleitetUmsetzungsprinzip
Erkannte Werte und begründete Entscheidungen konsequent in Handeln überführen.
Die vier Werte beantworten, was Bedeutung hat: das Zutreffende (Wahrheit), der Zusammenhang (Bewusstheit), das Angemessene (Weisheit), der Wert des Gegenübers (Liebe). Disziplin beantwortet keine dieser Fragen. Sie hat keinen eigenen Inhalt: Man kann diszipliniert Falsches tun.
Disziplin gehört deshalb nicht auf die Ebene der Werte (was gilt), sondern auf die Ebene der Prinzipien (wie gehandelt wird). Sie ist das Umsetzungsprinzip, das die Kette Entscheidung → Handlung schließt, und zugleich die Bedingung dafür, dass die vier Werte Wirkung haben.
Im Bild des Kreislaufs: Die vier Werte sind die Punkte auf dem Kreis, Disziplin ist die Bewegung entlang des Kreises. Ohne sie bleibt der Kreis ein Bild.
Folge für die Architektur: vier Werte, ein Umsetzungsprinzip. Disziplin erscheint in den Prinzipien (P5, P8), in der Regelbasis (R7, R8) und als Bedingung in der vierten Frage. Diese Einordnung ist abgeleitet, nicht festgelegt, und braucht Nicolais Bestätigung.
Prinzipien
Aus den Werten abgeleitet. Jedes Prinzip nennt, woraus es folgt.
P1 · aus Wahrheit · Bewusstheit
Wirklichkeit zuerst abgeleitet
Erheben vor deuten, zeigen vor erzählen. Fakten werden geprüft, bevor geurteilt wird.
P2 · aus Bewusstheit
Zusammenhang sehen abgeleitet
Keine Einzelheit ohne Kontext, keine Entscheidung ohne Blick auf Betroffene und Folgen.
P3 · aus Weisheit
Angemessen statt maximal abgeleitet
Maß ist das Kriterium, nicht Größe. Die Tragweite einer Entscheidung bestimmt die Sorgfalt, die sie bekommt.
P4 · aus Liebe
Wert anerkennen abgeleitet
Jeder Beteiligte hat Wert, bevor er Nutzen hat. Das gilt für Mandanten, Partner, Mitarbeitende, Mitbewerber und Kritiker.
P5 · aus Wahrheit · Disziplin
Korrigierbar bleiben abgeleitet
Fehler werden benannt, Fassungen datiert, Änderungen begründet und sichtbar gemacht. Korrektur ist Disziplin im Dienst der Wahrheit.
P6 · aus Wahrheit · Bewusstheit · Weisheit · Liebe
Unterscheiden statt vermischen abgeleitet
Fakt von Annahme, Ideal von Umsetzung, Sache von Form, Wert von Regel. Jede Aussage trägt ihren Status.
P7 · aus Liebe · Weisheit
Der Mensch bleibt Zweck abgeleitet
Prozesse, Systeme und Automatisierung dienen Menschen. Wo sie es nicht tun, werden sie geändert oder abgeschafft.
P8 · aus Disziplin
Entschiedenes wird getan abgeleitet
Eine Entscheidung ohne Umsetzung ist keine Entscheidung. Was entschieden ist, wird in einer benannten Frist umgesetzt oder ausdrücklich zurückgegeben.
P9 · aus Bewusstheit · Liebe
Betroffene beteiligen abgeleitet
Wer von einer Entscheidung betroffen ist, wird einbezogen oder mindestens informiert, bevor sie wirkt. Das Maß der Beteiligung folgt der Tragweite.
Entscheiden: vier Fragen
Vor jeder Entscheidung. Die Fragen prüfen verschiedene Seiten einer Entscheidung: Machbarkeit, Würde, Maß und Beteiligung. Die Zuordnung zu den Werten ist keine Eins-zu-eins-Abbildung.
Q1 · Abwägung (graduell, normativ)
Ist es angemessen?
Bedeutung
Steht die Handlung im rechten Verhältnis zu Ziel, Aufwand, Folgen und Tragweite? Angemessen ist relativ: angemessen wofür und für wen. Die Bezugsgröße muss genannt werden.
Funktion
Maß
Bezug
Weisheit · Bewusstheit
Eindeutigkeit
Ohne benannte Bezugsgröße (Ziel, Betroffene, Alternative) ist die Frage nicht beantwortbar. Ein Nein heißt umbauen, nicht verwerfen.
Variablen
A(H), T(H)
Q2 · Machbarkeitsprüfung (Tatsachen mit Unsicherheit)
Ist es möglich?
Bedeutung
Ist die Handlung faktisch und rechtlich durchführbar: Ressourcen, Zeit, Fähigkeiten, Zulässigkeit, Datenlage? Die Frage prüft Machbarkeit, nicht Unmöglichkeit. Eine unklare Faktenlage ist ein eigenes Ergebnis (klären), kein Nein.
Funktion
Gate
Bezug
Wahrheit · Bewusstheit
Eindeutigkeit
Möglich heißt nicht erlaubt. Rechtliche Zulässigkeit zählt hier als harte Bedingung der Machbarkeit; wer sie getrennt prüfen will, führt sie als eigene Teilfrage (Status: H).
Variablen
M(H), F(H)
Q3 · ethische Abwägung
Ist es würdig?
Bedeutung
Zwei Lesarten, beide gelten: Achtet die Handlung den Wert und die Würde aller Betroffenen? Und ist sie der Gruppe würdig, könnten wir sie offen zeigen? Beide Tests müssen bestanden sein.
Funktion
Gate
Bezug
Liebe · Wahrheit
Eindeutigkeit
Der Transparenztest (offen zeigen können) macht die Frage prüfbar: Eine Handlung, die nur verdeckt funktioniert, ist nicht würdig.
Variablen
W(H)
Q4 · Beteiligung und Verpflichtung (Prozessbedingung)
Sind wir alle beteiligt?
Bedeutung
Zwei Lesarten, beide gelten: Sind alle Betroffenen einbezogen oder informiert (Beteiligungstest)? Und stehen alle, die handeln müssen, hinter der Entscheidung (Verpflichtungstest)? Der zweite Test ist die Voraussetzung dafür, dass Disziplin greifen kann.
Funktion
Bedingung
Bezug
Bewusstheit · Liebe · Disziplin
Eindeutigkeit
Beteiligung ist nicht Einstimmigkeit. Bei geringer Tragweite genügt Information; bei hoher Tragweite ist Mitwirkung vor der Entscheidung nötig.
Variablen
B(H), Z(H)
Zusammenwirken
Q2 möglich (Fakten und Machbarkeit)
Q3 würdig (harte Grenze)
Q1 angemessen (Abwägung)
Q4 beteiligt (Voraussetzung der Umsetzung)
Erst Tatsachen, dann die ethische Grenze, dann das Maß, dann die Bedingung für die Umsetzung. Diese Reihenfolge verhindert, dass etwas als angemessen durchgeht, das unmöglich oder unwürdig ist.
Zielkonflikte
Angemessen gegen beteiligt: Beteiligung kostet Zeit. Regel: Bei geringer Tragweite darf Information der Beteiligung folgen; bei mittlerer und hoher Tragweite geht Beteiligung vor.
Möglich gegen würdig: möglich, aber unwürdig heißt Nein. Würdig, aber unmöglich heißt umbauen oder zurückstellen.
Angemessen gegen Umsetzung: Eine angemessene Entscheidung, die niemand trägt, scheitert an Q4. Dann ist die Entscheidung zu klein oder die Beteiligung zu groß geraten.
Wann ein Mensch entscheidet
wenn eine der Fragen mit unklar beantwortet wird und die Klärung nicht in angemessener Zeit möglich ist
wenn die Abwägung in Q1 knapp ausfällt oder Betroffene sie unterschiedlich bewerten
wenn die Handlung irreversibel ist oder hohe Tragweite hat (Freigabe)
wenn eine Regel übersteuert werden soll
wenn zwei Werte in echter Spannung stehen und keine Regel die Spannung auflöst
Die vier Fragen der Fassung 0.1 (Stimmt es? Sehen wir Zusammenhang und Folgen? Ist es angemessen? Würdigt es den Wert aller Beteiligten?) gehen in den vier Fragen der Fassung 0.2 auf: Stimmt es → Q2 (Faktenprüfung), Zusammenhang und Folgen → Q1 und Q4, angemessen → Q1, würdigt → Q3.
Regelbasis
Abstrakt und ohne Branchenbezug. Die formale Schreibweise ordnet Bedingungen, sie beweist nichts: Würdigkeit und Angemessenheit bleiben Urteile von Menschen.
Variablen
Symbol
Name
Art
Werte
Herkunft
H
Handlung
Gegenstand
eine konkrete Handlung oder Entscheidung, die geprüft wird
ja · nein · unklar (Betroffene einbezogen, Handelnde verpflichtet)
Q4 beteiligt
R(H)
Umkehrbarkeit
Tatsache mit Einschätzung
reversibel · irreversibel
Weisheit, Bewusstheit
T(H)
Tragweite
Einschätzung
gering · mittel · hoch (Schwellen je Manifestation im Kontext K)
Bewusstheit
Z(H)
Zuständige Person oder Rolle
Festlegung
genau eine je Handlung; Befugnis aus K
Governance
t_max
Umsetzungsfrist
Festlegung
Zeitraum, in dem Entschiedenes umgesetzt oder zurückgegeben sein muss (aus K)
Disziplin
U(H)
Unsicherheit
abgeleitet
wahr, sobald eine der Variablen M, W, A, B den Wert unklar hat oder F widersprüchlich ist
Wahrheit
Regeln
R1 · normativ mit Tatsachenanteil
Zulässigkeit vorgeschlagen
zulaessig(H) ⇔ M(H) = ja ∧ W(H) = ja ∧ F(H) ≠ widersprüchlich
Eine Handlung ist nur zulässig, wenn sie machbar und würdig ist und die Faktenlage nicht widersprüchlich ist. Unmöglich oder unwürdig ist ein Nein, nicht eine Abwägung.
Gefahr im Verzug: handeln, dann beteiligen, dokumentieren.
Grenzen
Wer betroffen ist, bestimmt Bewusstheit (P2), nicht Bequemlichkeit.
R4 · normativ
Freigabe vorgeschlagen
R(H) = irreversibel ∨ T(H) = hoch ⇒ freigabepflichtig(H) durch Z(H) mit Befugnis; R(H) = reversibel ∧ T(H) = gering ⇒ ausführen ohne Freigabe, mit Dokumentation
Freigabepflicht folgt aus Umkehrbarkeit und Tragweite, nicht aus Hierarchie. Umkehrbares mit geringer Tragweite wird ohne Freigabe getan und dokumentiert.
Eine Manifestation darf Schwellen strenger setzen, nie lockerer (R9).
Grenzen
Die Einstufung von R und T ist selbst eine Einschätzung mit Unsicherheit; im Zweifel gilt die strengere Einstufung.
R5 · Verfahren
Unsicherheit vorgeschlagen
U(H) ∧ T(H) ≥ mittel ⇒ klären vor entscheiden; U(H) ∧ ¬klärbar(H, t) ⇒ Mensch entscheidet, Unsicherheit wird dokumentiert
Unklares wird geklärt, bevor entschieden wird, im Maß der Tragweite. Was sich nicht klären lässt, entscheidet ein Mensch ausdrücklich unter benannter Unsicherheit.
Bei geringer Tragweite darf unter Unsicherheit reversibel gehandelt werden.
Grenzen
Die Regel verhindert Lähmung nur, wenn t (Klärungszeit) im Kontext gesetzt ist.
R6 · Verfahren
Prüfreihenfolge vorgeschlagen
Reihenfolge: F → M → W → A → B → (R, T) → Freigabe → Umsetzung
Erst Fakten, dann Machbarkeit, dann die ethische Grenze, dann das Maß, dann die Beteiligung, dann Umkehrbarkeit und Tragweite, dann Freigabe, dann Umsetzung.
Eine Manifestation konkretisiert die Regeln durch ihren Kontext. Sie darf strenger sein als die Gruppe, nie lockerer, und sie darf die Grundlage nicht auf ihre operativen Anforderungen reduzieren.
Eine begründete Lockerung ist nur als Änderungsantrag an die Gruppenfassung möglich (neue Version).
Grenzen
Die Gruppe muss die Fassungen beider Ebenen verknüpfen (Versionspfad).
R10 · Meta-Regel
Menschliche Übersteuerung vorgeschlagen
Z(H) mit Befugnis darf jede Regel R1–R9 mit Begründung übersteuern; die Übersteuerung ist selbst eine Handlung H' und durchläuft R1, R4, R8
Jede Regel kann von einer befugten Person mit Begründung übersteuert werden. Die Übersteuerung ist sichtbar, dokumentiert und unterliegt selbst Zulässigkeit, Freigabe und Korrektur.
R1 (Unwürdiges) kann nicht übersteuert werden: Eine Übersteuerung, die W = nein ignoriert, ist selbst unzulässig.
Grenzen
Wer Befugnis hat, legt die Governance der Manifestation fest (Kontext K).
Entscheidungslogik: mögliche Ergebnisse
Ergebnis
Wann
AUSFÜHREN
zulässig, angemessen, beteiligt, keine Freigabepflicht oder Freigabe erteilt
UMBAUEN
zulässig, aber nicht angemessen; Umfang, Zeitpunkt oder Form ändern und neu prüfen
KLÄREN
Unsicherheit bei mittlerer oder hoher Tragweite; Fakten beschaffen, dann neu prüfen
BETEILIGEN
Betroffene nicht einbezogen bei mittlerer oder hoher Tragweite
FREIGABE
irreversibel oder hohe Tragweite; Entscheidung der befugten Person einholen
ABLEHNEN
nicht machbar oder nicht würdig; Begründung festhalten
RÜCKGABE
nicht klärbar, Abwägung knapp, Regelkonflikt oder Übersteuerung gewünscht: ein Mensch entscheidet ausdrücklich
Die Logik erzeugt keine Entscheidungen. Sie sortiert, welche Prüfung als Nächstes fällig ist und wann ein Mensch entscheiden muss. Werturteile (W, A) bleiben Werturteile.
GTN Gruppeuniverselle Werte, Prinzipien, Regeln, Variablen und Glossar (diese Fassung)
Unternehmendieselben Regeln, belegt mit Kontext, Daten, Ressourcen und Zuständigkeiten
Operative EbeneEntscheidungen und Handlungen, die aus Regeln plus belegtem Kontext folgen; sie tragen Stand, Zuständige und, wo nötig, Freigabe.
Was ein Unternehmen liefert
Kontext K: Ziele, Ressourcen, Datenquellen, Rechtsrahmen, mit Stand
Zuständigkeiten Z je Entscheidungsart und ihre Befugnisse (Freigaberechte)
Schwellen: ab wann Tragweite mittel und hoch ist (z. B. Betrag, Betroffene, Dauer), was als irreversibel gilt
Fristen t_max je Entscheidungsart und Klärungszeit t
Zuordnung der eigenen Werte zu den vier Werten der Gruppe
Zuordnung der eigenen Funktionen und Rollen zum Glossar
Ergänzende Regeln (nur strenger, nie lockerer) und ihre Begründung
Versionspfad: auf welcher Gruppenfassung die eigene Fassung beruht
Reihenfolge: GTN Energie (erste Konkretisierung) → GTN Finanz → weitere Manifestationen.
Die Gruppe definiert das Warum und die abstrakten Regeln. Die Manifestation konkretisiert, ohne die Grundlage auf ihre operative Wirklichkeit zu reduzieren.
Selbstprüfung
Sind die Definitionen eindeutig genug?abgeleitet Jeder Begriff hat Definition und Abgrenzung. Normativ bleiben „angemessen“, „würdig“ und „Tragweite“: Sie werden erst durch Schwellen im Kontext einer Manifestation vergleichbar (O5).
Lassen sich die Regeln aus Werten und Prinzipien ableiten?abgeleitet Jede Regel nennt die Prinzipien, aus denen sie folgt; jedes Prinzip nennt seine Werte. Die Kette ist lückenlos dokumentiert, aber noch nicht an realen Fällen geprüft (O7).
Sind die Ebenen getrennt?abgeleitet Werte enthalten keine Bedingungen, Regeln keine Zahlen, Zahlen stehen nur im Kontext einer Manifestation. Disziplin wurde aus der Werte-Ebene in die Prinzipien-Ebene verschoben, weil sie keinen eigenen Inhalt hat.
Werden Kategorien als Werkzeuge behandelt?abgeleitet Die Glossar-Gruppen sind Ordnungshilfen; Überschneidungen werden über Beziehungen sichtbar gemacht statt wegdefiniert. Strukturen sind änderbar und datiert.
Sind die Regeln bei Zielkonflikten anwendbar?vorgeschlagen Zielkonflikte der Fragen sind benannt und mit Vorrangregeln versehen; echte Wertekonflikte gehen an einen Menschen (R10, Ergebnis RÜCKGABE).
Ist erkennbar, wann ein Mensch entscheiden muss?vorgeschlagen Ja: fünf benannte Fälle, die Ergebnisse FREIGABE und RÜCKGABE, Regel R5 und R10. Unwürdiges kann auch ein Mensch nicht freigeben.
Sind die Regeln übertragbar?Hypothese Die Regeln enthalten keine Branchenbegriffe; Unterschiede liegen nur in Variablen, Schwellen und Zuständigkeiten (R9). Bewiesen ist das erst nach der ersten Konkretisierung mit GTN Energie.
Ist die Wissensbasis maschinenlesbar und pflegbar?abgeleitet Eine Quelle (data/wissen.json) mit stabilen IDs erzeugt Seite und Dokument. Ein formales JSON-Schema fehlt noch (O8).
Wird Normatives als beweisbar ausgegeben?abgeleitet Nein. Die formale Notation ordnet Bedingungen; W und A bleiben Werturteile einer zuständigen Person.
Fassungen
Fassung 0.3, 17.10.2026: Selbstverständnis ergänzt: Die Gruppe ist das Gemeinsame ihrer Unternehmen (neuer Grundbegriff „Gruppe“). Gruppenseiten ohne Branchen- und Zielgruppenbezug.
Anlass: Nicolai, 17.10.2026.
Fassung 0.2, 17.10.2026: Fünf Dimensionen geprüft: Liebe als innere Form der Wertschätzung (Wert), Disziplin als Umsetzungsprinzip (nicht Wert). Vier Entscheidungsfragen auf den Satz angemessen / möglich / würdig / beteiligt umgestellt; die Fragen der Fassung 0.1 gehen darin auf. Glossar (55 Begriffe), Variablen, Regeln R1–R10, Entscheidungslogik, Konkretisierungsschema neu.